Arealentwicklung Torfeld Süd, Aarau CH

Städtebaulicher Arealentwicklungs-Wettbewerb 2011

Die Stadt als Dorf

Der Entwurf des neuen Quartiers folgt dem Prinzip, den Bewohnern ein «zuhause sein» zu schenken. Die Gebäude bilden zwar kompakte Grossformen, unterscheiden sich aber durch Setzung und Volumetrie von einander.

Sie generieren so ihre eigene Identität, bilden durch ihre Nachbarschaft wohnliche Aussenräume – draussen sein wird zu geborgen sein. Eine Bewohnerschaft mit unterschiedlichem Hintergrund erhält ein zu Hause. Die soziale Nähe führt zu Sicherheit und Toleranz – man kennt sich. Ein Netz öffentlicher Nutzungen führt die Menschen zusammen. Gezielt wird der Baubestand zur Identitätsstiftung in das Beziehungsnetz des Areals verwoben. Altes Bekanntes bekommt einen neuen Stellenwert. Die Stadt als Dorf ist «file-rouge» der Konzeptidee.
In den neu erschlossenen Baufeldern bieten Neubauten und Bestand eine Vielfalt von Wohnungstypen für eine heterogene Mieterschaft an und können so den Bedürfnissen einer vitalen Gemeinschaft gerecht werden.

 

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Das Angebot kann unterschiedlichen Mietersegmente abdecken: Stadtvilla am Park für Silver Agers, Reihenhaus mit Garten für junge Familien mit Kindern, Atrium-Häuser mit Concierge und Betreuung für urbane Bewohner mit höherem Einkommen, Turm über der Stadt für Silver Agers, Singles und DINKS, Erdgeschosswohnungen mit eigenem Eingang für Familien mit Kinder, Duplex-Stadtwohnungen für Singles und DINKS, Etagenwohnen an der Buchserstrasse für preisbewusste Bewohner.

Läden und Geschäfte werden entlang der befahrenen Buchserstrasse gesetzt und verleihen ihr so den gewünschten einen öffentlichen Charakter um Kundschaft anzuziehen, aber auch um den Bewohnern interessante Begegnungsorte anzubieten