Wohnhaus Hohlstrasse 100, 8004 Zürich

Wohnhaus Hohlstrasse 100, 8004 Zürich

EnergiestandardMinergie-A und -P-EcoAuftragsart / RealisierungDirektauftrag 2013 / 2015–17Gebäudetypologie70 Wohnungen, 408 c GewerbeGeschossfläche 6‘245 m BaukostenCHF 18.2 Mio.BauherrschaftZentrum für Immobilien AG, ZugBesonderheitenPilot- und DemonstrationsprojektGewinner Watt d'or 2018 Pilot- und Demonstrationsprojekt neuer Technologien Das Projekt umfasst einen sechsgeschossigen Neubau, der das letzte Stück einer innerstädti- schen Blockrandbebauung bildet und der Sanierung und Umnutzung eines zweigeschossigen Gewerbebaus von 1904 im Innenhof. In den beiden Gebäuden entstehen 70 Eineinhalb- bis Dreieinhalbzimmerwohnungen für Kurzzeitwohnen, ein Café und Gewerbe im Erdgeschoss. Die Gebäude sind unterirdisch miteinander verbunden und werden gemeinsam betrieben.Das Bauvorhaben in seinem innerstädtischen Umfeld ist exemplarisch von einem der wichtigsten Themen der modernen Städteentwicklung betroffen – der Verdichtung. Mit dieser Ausgangs- situation anerbietet sich das Projekt optimal für Pilotanwendungen von neuen Technologien, Systemen und Materialien. Fünf Konzepte werden am Projekt pilotiert oder demonstriert:Fassadensystem mit Hochleistungsdämmung (Aerogel) mit dem Resultat einer ultradünnen Fassade zur Maximierung der NutzflächeFenster mit Vakuumisolierglas – Pilotanwendung einer neuen TechnologiePhasenwechselmaterialien in der Fassade zur Reduktion der Heiz- und KühlenergieWarmwassermonitoring mit dem Ziel den Verbrauch zu senkenAnlagen-Monitoring – Optimierung der relevanten GebäudetechnikanlagenEntwicklung eines speziellen Schalldämmerkers, der das Öffnen der Fenster zur lärmigen Strasse und das natürliche Lüften ermöglicht. Test bei der EMPA Dübendorf. Watt d'Or 2018 Video der Kategorie Gebäude und...
Gründerzeit-Wohnhäuser saniert und Fassade erhalten

Gründerzeit-Wohnhäuser saniert und Fassade erhalten

Projektbeschrieb Für drei 100-jährige Stadt-Wohnhäuser in den Kreisen 3 und 4 in Zürich haben Schwarz Architekten mit einer eigens entwickelten Matrix ein umfassendes Sanierungskonzept ausgearbeitet. Die Totalsanierung umfasste die komplette Entkernung, die statische Änderung, der Einbau neuer Aufzugsanlagen, neue Grundrisse und eine umfassende Fassadensanierung. Die sanierten Wohnungen entsprechen heute räumlich wie auch energetisch dem neusten Standard. Trotzdem haben die Gründerzeit-Wohnhäuser mit ihren charakteristischen Fassaden ihren ursprünglichen Charme nicht verloren.In den ehemaligen Arbeiterquartieren, Kreis 3 und 4 in Zürich, haben Schwarz Architekten drei 100-jährige Wohnhäuser saniert. Für die drei Stadt-Wohnhäuser hat das Architekturbüro mit einer eigens entwickelten Matrix ein umfassendes Sanierungskonzept ausgearbeitet. Dieses umfasste die komplette Entkernung, die statische Änderung, der Einbau neuer Aufzugsanlagen, neue Grundrisse und eine umfassende Fassadensanierung mit Innendämmung. Dank erheblichen Verbesserungen des Wärmeschutzes in Fassade, Fenster, Dach und Untergeschoss, wurde für die drei Stadthäuser der Minergie-Standard erzielt.Erhalt von 100-jährigen FassadenMit ihren typischen Fassaden prägten die Stadthäuser mit Baujahr: 1910, 1927 und 1935 die beliebten Wohnquartiere für viele Jahre. Damit die Fassaden ihren ursprünglichen Charme behalten, wurden die Gebäude strassenseitig innen wärmegedämmt. Zusätzlich wurde ein spezielles high-tech Verfahren angewendet, das die ursprüngliche sehr wertige Fassadenstruktur der Wohnhäuser komplett erhalten und bewahrt hat. So konnte ein Stück der alten Stadtstruktur konserviert werden, ohne auf die zeitgemässen Standards verzichten zu müssen. Neben der Fassadensanierung wurde die Dacheindeckung komplett erneuert sowie der Wärme- und Schallschutz massiv verbessert. Auch die Vertikalstränge wurden komplett saniert.Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Detailausbildung der Geschossdecken gelegt, wo die Holzbalkendecke und die neu wärmedämmende Wand zusammentreffen. Ebenfalls musste die Gebäudetechnik komplett erneuert werden. Zudem wurden die Wohnungsgrundrisse neu gestaltet und ein Lift integriert, so...
Wohnsiedlung Klosterbühl, Wettingen

Wohnsiedlung Klosterbühl, Wettingen

Wohnsiedlung Klosterbühl, Wettingen Wettbewerb 2014  |   Auftraggeber: Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Lägern, Wettingen Arealfläche: 22‘600 m2 Werterhalt und Upcycling Abreissen oder renovieren? Doppelte Miete oder moderate Mietzinserhöhung? In den letzten zehn Jahren hat sich der Wohnflächenbedarf nach Schätzungen des Bundesamts für Wohnungswesen von 40 auf 55 Quadratmeter pro Person erhöht. Der vorhandene Wohnungsbestand mag diesen Ansprüchen nur bedingt genügen. Drei Viertel der rund 3,5 Millionen Wohnungen und Häuser in der Schweiz sind älter als 20 Jahre, ein Viertel wurde sogar vor dem Zweiten Weltkrieg erbaut. Will man den schweizerischen Wohnungspark den veränderten Wohnraumansprüchen anpassen, ohne ihn einfach abzureissen, sind innovative Strategien für Um- und Anbauten gefragt, um preiswerten Wohnraum zu schaffen – Upcycling. Kulturelle Nachhaltigkeit Agglomerationsräume sollen moderat wachsen. Aus dem bewussten Umgang mit der Geschichte der Siedlung entsteht eine neue Charakteristik, geprägt von Fragmenten und Korrekturen, Überlagerungen und Umbauten, wobei das Veränderte nie völlig vom Ursprünglichen losgelöst wird. Aus dieser Interpretation der Sprache der bestehenden Bausubstanz entsteht eine neue Architektur, die den Bestand respektiert und tradiert. So wird Geschichte und Heimat, aufbauend auf Erinnerung und Veränderung im Stadtraum zugelassen. Das Prinzip des Palimpsests, der Überlagerung, ist Strategie. Städtebau und Identität Die zeilenartige und gartenstädtische Siedlung der 1950er-Jahre ist für Wettingen identitätsstiftend. Die Gebäudekörnung wird beibehalten. Drei abgetreppte Nord-Süd-orientierte und neun Ost-West-orientierte Gebäudekörper bilden die Siedlungsstruktur. An der Ecke Winkelried- und Etzelstrasse werden die halböffentlichen Räume, Gemeinschaftsraum, Kindertagesstätte und Werkstatt für den Hauswart platziert. Die Gebäude bilden und begrenzen gemeinsam mit den neuen Nebenbauten die klaren, langgezogenen Aussenräume der Siedlung. . Die charakteristische Qualität der Aussenräume bleibt im Erweiterungsprojekt erhalten: Der über zwei Genartionen hochgewachsene Baumbestand wird erhalten und...
Forschungsanstalt WSL Birmensdorf

Forschungsanstalt WSL Birmensdorf

Forschungsanstalt WSL, Birmensdorf Instandsetzung Büro-, Hörsaal- und Laborgebäude, Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Projektwettbewerb, 1. Rang, Birmensdorf, CH. (2015/16) Upgrade der Anlage Der Gebäudekomplex der WSL, der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, aus den 1950er Jahre genügt den heutigen Bedürfnisse nicht mehr. Im Projekt werden die Arbeitsplätze optimiert, Raumorganisationen neu gegliedert, dem Raumdispositiv wird mit einfachen Massnahmen eine flexible Nutzung verliehen. Nach dem Umbau wird der Energiestandard der Anlage auf Minergie-P-Eco angehoben. Gebäudetechnik Mit der neuen optimierten Gebäudehülle kann mit der Gebäudetechnik schlank gefahren werden. Die Wärme- und Lüftungsanlagen sind mit Wärmerückgewinnung ausgestattet, die Abwärme der Kälteanlage wird zur Erwärmung des Warmwassers genutzt. Auch die Sanitärräume nutzen die Abwärme des Abwassers. Gebäudehülle Das administrative Hauptgebäude, der Hörsaal- und Labortrakt werden mit einer Aussenhülle, die aus Holz-Fertigelementen besteht, verkleidet. Diese Elemente sind aussen fertig mit einer Holzverkleidung versehen, von der Innenseite her werden die Fensterrahmen montiert und zu einem Verbund zusammengebracht. Die bestehenden Fenster und die Fensterbänke werden demontiert. Die inneren Leibungen werden mit vorgefertigten Zargenelementen, welche der Technik dienenden Brüstungskanäle beinhalten, verkleidet. Die Dämmstärke beträgt ca. 25 cm, die Fenster sind mit 3-fach IV-Verglasungen und einem Uw-Wert von ca. 0.9 W/m2K vorgesehen. Photovoltaik Die Dächer werden mit einer Photovoltaikanlage von 340 m2 belegt, die 56‘600 kWh/a erzeugt. Der Solarstrom wird in das allgemeine Stromnetz gespeist, kann aber auch zur Versorgung der Ladestation von Elektrofahrzeugen genutzt werden. .. .. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL befasst sich mit der Nutzung und Gestaltung sowie dem Schutz von naturnahen und urbanen Lebensräumen. Sie erarbeitet Beiträge und Lösungen, damit der Mensch Landschaften und Wälder verantwortungsvoll nutzen und mit Naturgefahren,...
Im Langacher, energetische Gebäudesanierung

Im Langacher, energetische Gebäudesanierung

Im Langacher, Greifensee CH – Wohnüberbauung Gebaut im 2012, PRIX LIGNUM 2012, 2. Rang, Region Nord. Projektbeschrieb Im Langacher, Greifensee, eine Göhner-Siedlung aus dem Jahr 1967, wurde total saniert. Der Gebäudekomplex mit sechs Gebäuden und 87 Wohnungen wurde seit der Erstellung lediglich in Stand gehalten. Es bestand umfassender Sanierungsbedarf, da der jährliche Unterhalt entsprechend hoch war. Mit einer Sanierung auf dem Niveau einer Minergie-P-Eco Siedlung –ohne Lüftung (deshalb kein Zertifikat) – konnte dem Bauherren ein nachhaltiges und für die nächsten 30 Jahre entsprechendes Sanierungskonzept vorgeschlagen werden. Wesentlicher Teil des Auftrages war es, die Rentabilität einer solchen energieeffizienten Sanierung aufzuzeigen. Durch die ökonomisch effiziente Wahl einer vorgefertigten Holzelementfassade konnte gewährleistet werden, dass die Wohnungen während der Sanierung bewohnt und vermietet bleiben. Neben den ökonomischen Vorteilen und Vorteilen im Ausführungsablauf konnte durch den Werkstoff Holz sowohl eine Aufwertung des äusseren Erscheinungsbildes, wie auch energetisch die bestmögliche Fassadensanierung realisiert werden. Durch die hochwertige Aussenhülle wurden die Sanierungszyklen wesentlich verlängert.     Eine wesentliche Aufwertung der Wohnungen war der Umbau der Balkone in Jahreszeitenzimmer. Die bestehenden privaten Aussenräume wurden verbreitert und in den Dämmperimeter eingeschlossen. Die bestehenden Wärmebrücken der Balkone konnten so ganzheitlich eliminiert werden, zusätzlich konnte den Bewohnern ein ganzjährig nutzbarer Raum zur Verfügung gestellt werden. Im Inneren des Gebäudes wurde ein Konzept erstellt, das die Grundrisse mit minimalen Aufwand an den heutigen Stand der Bedürfnisse angleicht. Bezüge von Wohnen, Kochen und Essen werden geschaffen. Küchen und Bäder wurden bei der Innensanierung ersetzt. Für den Investor konnte ein ausgewogenes Konzept ausgearbeitet werden, indem die sozialen, die ökonomischen wie auch die ökologischen Parameter der Nachhaltigkeit in Gleichgewicht gebracht wurden. Es entstand somit eine Win-Win Situation für Vermieter...
Stiftung Altried

Stiftung Altried

  Stiftung Altried, Altried CH Nachhaltig Sanierung, Wettbewerb 2008,  5. Rang   Prämmissen der Stiftung Ruhe, Individualität und Geborgenheit erwarten die Bewohner im Neubau der Stiftung Altried. Der gepflasterte Vorhof besitzt einen hochwertigen Charakter und bietet einen angemessenen Empfang. Er fasst die Eingänge zum bestehenden Wohnheim, der Werkstatt und dem Neubau zusammen. Im hellen Foyer mit der angrenzenden Lounge fühlt man sich als Gast wohl. Der Ausblick über die Terrasse, in den Garten vermittelt ein positives Raumgefühl. Die Orientierung ist klar, sowohl der Neubau mit dem Wellnessbereich und den Wohngruppen, wie auch die erweiterten Speisesäle sind direkt erreichbar. Das Baden, das Relaxen und die sportliche Ertüchtigung stehen in enger Beziehung zum Garten. Die Überhöhe von 1.10 m ermöglicht harmonische Raumproportionen im Hallenbad. Therapieflächen und Spazierwege durch die Grünanlage ermöglichen aktives und kontemplatives Verweilen in der Natur. Der Zugang zu den privaten Obergeschossen ist grosszügig gestaltet. In jeder Etage erreicht man über die Liftanlage eine Lobby als kommunikatives Element für die verschiedenen Wohngemeinschaften. Die Tagesstruktur nutzt diese ebenfalls als Vorraum mit angrenzendem Ruheraum. Die privaten Wohnungen bieten durch die Südorientierung optimal besonnte Gemeinschafts- und Individualräume. Jedes Einzelzimmer wird zusätzlich durch eine verglaste Loggia aufgewertet. .. Das Verweilen, Kommunizieren und sich Zurückziehen wird durch die klare Raumstruktur unterstützt. Die städtebauliche Figur des erweiterten Gebäudekomplexes formuliert zwei Aussenräume mit unterschiedlichen Freiraumnutzungen. Der grosszügige Vorplatz mi t Haupteingang, den Zugängen zu den Werkstätten und zum Wohnheim erhält seinen Schwerpunkt durch einen hochstämmigen Ahorn mit Sitzgruppe. Dieser trennt die Zufahrt zu den Stellplätzen von den fussläufigen Wegverbindungen. Die freigehaltene Platzfläche kann als Vorfahrtsfläche genutzt werden. Die vorhandene Catalpa bleibt erhalten. Zwischen dem Hirzenbach und...

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