«Café am See», Weesen

«Café am See», Weesen

Projekt- und Investorenwettbewerb «Café am See», Weesen (1. Rang) Architekt: Dietrich Schwarz Architekten AG Landschaftsarchitekt: LORENZ EUGSTER Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH Investor: SWISS PROPERTY Development Group AG «Churfirsten» Genius Loci – Ein markantes Wohngebäude prägt den Ort neu Drei dominante Merkmale des Bauplatzes bestimmen den Entwurf: die geschlossene Bauweise des Städtchens, die das vorgeschlagene Projekt abschliesst; die Lage an der ovalen Bucht mit Seepromenade; und der Blick auf die Glarner Alpen und das steinerne Vis-à-vis der Hangkrete des Kapfenbergs. Auf diese einmaligen Charakteristiken des Genius Loci reagieren wir mit einem markanten Wohngebäude, das den Ort neu prägt, und einem Flachbau, dem Haus für Gastronomie. Bautypologisch lässt sich das Haus zwischen Hotel respektive Hospizgebäude und einer freistehenden Villa aus der Gründerzeit einreihen. Der Neubau stärkt das Ensemble der Gebäude an der Bucht und erweist der Villa Mariasee am anderen Ende Referenz. Seine Giebeln verleihen dem Haus eine markante, extrovertierte Silhouette, in der Artikulierung der architektonischen Elemente nimmt es sich aber bewusst zurück: Das architektonische Vokabular der Fenestrierung sowie von Mass und Proportion ist traditionell. Das Wohnhaus und der niedrige Flachbau, in dem sich ein Café, eine Bäckerei und ein Restaurant befinden, haben zwei Gesichter. Jenes zur Stadt prägen kleine Vorplätze und -gärten. Sie knüpfen an die adressbildende Hauptstrasse an und vermitteln zwischen dem neuen Gebäude und der Stadt. Zum See und zur Gartenseite geben grosse Fenster den Blick auf den Garten mit Spielplatz und Seepromenade frei. Eine grosszügige Terrasse lädt zum Verweilen im Restaurant ein. . . Freiraumkonzept Die Parzelle des zukünftigen Cafés am See liegt auf halbem Weg zwischen den zwei – auf Schwemmkegeln, die von entwässernden Bächen des...
La Montana, 5-Sterne Hotel, Klosters

La Montana, 5-Sterne Hotel, Klosters

  La Montana, 5-Sterne Hotel in Klosters 2015,  Luxury Spa & Conference Resort Hotel Fünf-Sterne Hotel «La Montana» in Klosters Auf dem Montana-Areal soll ein herausragendes Fünf-Sterne Hotel mit speziellen Wellness- und Komfortangeboten für den Sommer- und Wintertourismus entstehen. Die über 100 Hotelzimmer, zahlreichen Restaurants und Lounges, die Bankett- und Kongresssäle sowie die Fitness-, SPA- und Wellness-Anlagen mit Innen- und Aussenpools sollen auf fünf, dem Ortsbild angepasste Gebäude verteilt werden. Die Zufahrt erfolgt, nach derzeitiger Planung, von der Landstrasse aus direkt in die zweigeschossige Tiefgarage. In dieser werden der Öffentlichkeit und dem Hotel rund 300 Parkplätze zur Verfügung stehen. Im Areal sollen auch genügend Ladenflächen für Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe, die Post sowie für eine Kinderkrippe zur Verfügung stehen. Voraussichtliche Baukosten Die Immoville AG geht von einer Bausumme von rund CHF 90 Millionen aus. Die Bauzeit dürfte circa 2 Jahre betragen. Neue Arbeitsplätze Das Hotel wird über 100 Personen beschäftigen und zahlreiche Produkte des täglichen Bedarfs aus der Region beziehen.  Die Projektentwicklerin geht von Tausenden zusätzlichen Übernachtungen im Hotel «La Montana» pro Jahr aus. Tiefgaragenplätze Es sollen 300 Tiefgaragenplätze entstehen. Die Gemeinde übernimmt davon 230. Die Tiefgarage wird nach neusten Erkenntnissen konzipiert mit dem modernsten Sicherheits- und Verkehrsleitsystem ausgerüstet. Investor und Betreiber Der Investor und der Betreiber des Hotels werden von der Projektentwicklerin Immoville AG gesucht. Entsprechende Verträge können allerdings erst bei Vorliegen einer rechtskräftigen Baubewilligung für die Zentrumsüberbauung geschlossen werden. Rechtliche Voraussetzungen für den Bau Rechtskräftige Zonenplanänderung mit Zustimmung des Gemeinderats und der Bürgerschaft (Urnenabstimmung); erteilte Baubewilligung. Vertragspartner und Akteure Gemeinde Mit dem Verkauf eines Teils des benötigten Bodens an die Projektentwicklerin ermöglicht die Gemeinde Klosters-Serneus die Erstellung eines...
Les îles de la vie – Testplannung AGGLOlac

Les îles de la vie – Testplannung AGGLOlac

«Les îles de la vie» 2015 Städtebaulicher Wettbewerb und Testplanung AGGLOlac, Biel und Nidau Projektdaten: 2013 Wettbewerb, 4. Rang 2014/2015 Testplanung 2014/2015 Auftraggeber: Projektgesellschaft AGGLOlac Arealfläche: 32’300 m2 Mit dem Projekt «Les îles de la vie» rücken Biel und Nidau an den See. Der See mit dem grosszügigen Seeuferpark wird erlebbar und spürbar für die Stadt. Wir suchen den Menschen in seiner kulturellen Dauerhaftigkeit auf baulicher, ökonomischer und sozialer Ebene. Generationsübergreifendes Überdauern wird zur Essenz eines nachhaltigen Quartiers. Wenn Nachbarschaft nachhaltig sein soll, dann muss sie wachsen, sich integrieren, reagieren und nach Homogenität streben. Erst wenn das eintritt, entsteht eine gesunde Grundlage zur Identitätsbildung. Eine zurückhaltende, hochwertige Architektur in greifbaren Massstäben definiert diesen Ort. «Les îles de la vie» bietet Platz für die gesellschaftlichen Facetten von Biel und Nidau, integriert verschiedenste Generationen, Kulturen und Einkommensschichten. Die Einbindung in einen vielfältigen Kontext mit vielen Fragestellungen ist der Ausgangspunkt für «Les îles de la vie». Wohnumfeld Mit der optimalen Lage der neuen Siedlungen können die Bewohner das Angebot an Erlebnisräumen und öffentlichen Freiräumen des angrenzenden «Parc du lac» in unmittelbarer Nähe nutzen. Die Freiräume der «L‘île village» und der «L‘île centrale» sind für das städtische Zusammenleben und den kulturellen Austausch ausgelegt. Der Innenhof der l‘ìle central als Mittelpunkt des Quartiers wie auch die Passage der «L‘île village» laden mit Cafés und Quartiersläden zur sozialen Interaktion ein. Die erhöhten halbprivaten Terrassen dienen der Interaktion zwischen Bewohner und deren Kinder im kleineren Rahmen. Die Höfe überspannenden Kletterpflanzen bieten eine wohnliche Atmosphäre. «Les îles de la vie» bietet neben Wohnen auch Leben. Wie in innerstädtischen Quartieren üblich sind Läden, Shops, Restaurants, Post, Bank etc....
Wohnsiedlung Klosterbühl, Wettingen

Wohnsiedlung Klosterbühl, Wettingen

Wohnsiedlung Klosterbühl, Wettingen Wettbewerb 2014  |   Auftraggeber: Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Lägern, Wettingen Arealfläche: 22‘600 m2 Werterhalt und Upcycling Abreissen oder renovieren? Doppelte Miete oder moderate Mietzinserhöhung? In den letzten zehn Jahren hat sich der Wohnflächenbedarf nach Schätzungen des Bundesamts für Wohnungswesen von 40 auf 55 Quadratmeter pro Person erhöht. Der vorhandene Wohnungsbestand mag diesen Ansprüchen nur bedingt genügen. Drei Viertel der rund 3,5 Millionen Wohnungen und Häuser in der Schweiz sind älter als 20 Jahre, ein Viertel wurde sogar vor dem Zweiten Weltkrieg erbaut. Will man den schweizerischen Wohnungspark den veränderten Wohnraumansprüchen anpassen, ohne ihn einfach abzureissen, sind innovative Strategien für Um- und Anbauten gefragt, um preiswerten Wohnraum zu schaffen – Upcycling. Kulturelle Nachhaltigkeit Agglomerationsräume sollen moderat wachsen. Aus dem bewussten Umgang mit der Geschichte der Siedlung entsteht eine neue Charakteristik, geprägt von Fragmenten und Korrekturen, Überlagerungen und Umbauten, wobei das Veränderte nie völlig vom Ursprünglichen losgelöst wird. Aus dieser Interpretation der Sprache der bestehenden Bausubstanz entsteht eine neue Architektur, die den Bestand respektiert und tradiert. So wird Geschichte und Heimat, aufbauend auf Erinnerung und Veränderung im Stadtraum zugelassen. Das Prinzip des Palimpsests, der Überlagerung, ist Strategie. Städtebau und Identität Die zeilenartige und gartenstädtische Siedlung der 1950er-Jahre ist für Wettingen identitätsstiftend. Die Gebäudekörnung wird beibehalten. Drei abgetreppte Nord-Süd-orientierte und neun Ost-West-orientierte Gebäudekörper bilden die Siedlungsstruktur. An der Ecke Winkelried- und Etzelstrasse werden die halböffentlichen Räume, Gemeinschaftsraum, Kindertagesstätte und Werkstatt für den Hauswart platziert. Die Gebäude bilden und begrenzen gemeinsam mit den neuen Nebenbauten die klaren, langgezogenen Aussenräume der Siedlung. . Die charakteristische Qualität der Aussenräume bleibt im Erweiterungsprojekt erhalten: Der über zwei Genartionen hochgewachsene Baumbestand wird erhalten und...
Forschungsanstalt WSL Birmensdorf

Forschungsanstalt WSL Birmensdorf

Forschungsanstalt WSL, Birmensdorf Instandsetzung Büro-, Hörsaal- und Laborgebäude, Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Projektwettbewerb, 1. Rang, Birmensdorf, CH. (2015/16) Upgrade der Anlage Der Gebäudekomplex der WSL, der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, aus den 1950er Jahre genügt den heutigen Bedürfnisse nicht mehr. Im Projekt werden die Arbeitsplätze optimiert, Raumorganisationen neu gegliedert, dem Raumdispositiv wird mit einfachen Massnahmen eine flexible Nutzung verliehen. Nach dem Umbau wird der Energiestandard der Anlage auf Minergie-P-Eco angehoben. Gebäudetechnik Mit der neuen optimierten Gebäudehülle kann mit der Gebäudetechnik schlank gefahren werden. Die Wärme- und Lüftungsanlagen sind mit Wärmerückgewinnung ausgestattet, die Abwärme der Kälteanlage wird zur Erwärmung des Warmwassers genutzt. Auch die Sanitärräume nutzen die Abwärme des Abwassers. Gebäudehülle Das administrative Hauptgebäude, der Hörsaal- und Labortrakt werden mit einer Aussenhülle, die aus Holz-Fertigelementen besteht, verkleidet. Diese Elemente sind aussen fertig mit einer Holzverkleidung versehen, von der Innenseite her werden die Fensterrahmen montiert und zu einem Verbund zusammengebracht. Die bestehenden Fenster und die Fensterbänke werden demontiert. Die inneren Leibungen werden mit vorgefertigten Zargenelementen, welche der Technik dienenden Brüstungskanäle beinhalten, verkleidet. Die Dämmstärke beträgt ca. 25 cm, die Fenster sind mit 3-fach IV-Verglasungen und einem Uw-Wert von ca. 0.9 W/m2K vorgesehen. Photovoltaik Die Dächer werden mit einer Photovoltaikanlage von 340 m2 belegt, die 56‘600 kWh/a erzeugt. Der Solarstrom wird in das allgemeine Stromnetz gespeist, kann aber auch zur Versorgung der Ladestation von Elektrofahrzeugen genutzt werden. .. .. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL befasst sich mit der Nutzung und Gestaltung sowie dem Schutz von naturnahen und urbanen Lebensräumen. Sie erarbeitet Beiträge und Lösungen, damit der Mensch Landschaften und Wälder verantwortungsvoll nutzen und mit Naturgefahren,...
Les îles de la vie – Wettbewerb AGGLOlac

Les îles de la vie – Wettbewerb AGGLOlac

Les îles de la vie Stadtquartier AGGLOlac, Biel und Nidau, CH,  2013 Städtebaulicher Ideenwettbewerb, 4. Rang (Weiterbearbeitung, Mai 2014) Das Konzept «Les îles de la vie» basiert auf der Idee von einzelnen stadträumlichen Inseln, die je nach Lage unterschiedliche Typologien und Dichten aufweisen. Das Projekt schafft entlang des Sees einen sehr grosszügigen öffentlichen Grünbereich, den Seeufer-Park, der vom Ufer weit in das Quartier hinein reicht. Mit Hilfe einer trichterförmigen Gestaltung wird die Verbindung von Seeraum und Stadtraum auf eine selbstverständliche Weise hergestellt. Dadurch rückt die stadträumliche Verbindung nach Nidau in den Vordergrund und nicht nur der Fokus auf das Schloss. Diese Verbindung lässt Platzräume entstehen, die gleichzeitig zentrale Orte im Quartier formulieren. Die Nutzungskonzentration und relativ starke Verdichtung entlang der Dr. Schneider-Strasse unterstützen die Zentrumsbildung innerhalb des neuen Quartiers. Gleichzeitig bildet die Achse der Dr. Schneider-Strasse einen klaren Bezug zu Biel. Die drei verschiedenen Bebauungsmuster sind grundsätzlich gut auf die bestehenden Gebäude abgestimmt. Sie haben unterschiedliche Architektursprachen. Im Bereich Schloss nimmt die Bauvolumetrie zu und fasst den Schlosspark klar ein. Die Gebäudetypologien nehmen teilweise Rücksicht auf spezifische Lagequalitäten.Einige Lagen haben Seesicht und Bezug zum Wasser. Es werden auch Lagen mit direktem Wasseranstoss geschaffen. Die Mehrheit der Gebäude hat einen halb- und privaten Aussenbereich. Die beiden Wohnhöfe sollen öffentlich sein, wobei der Konsum klar abgetrennt wird von anderen Funktionen. Das Feuerwehrdepot wird teilweise zu Gunsten eines neuen Hotels abgebrochen. Der Grünraum entlang des Sees wird mehr oder weniger unverändert übernommen. Er bildet den grossen zusammenhängenden Seeufer-Park. Der Verlauf des neuen Kanals, welcher in der Verlängerung des Barkenhafens entsteht, ist feingliedrig gestaltet. Er wird vom Uferweg...
Wohnsiedlung Baumschulareal Hauenstein Küttigen

Wohnsiedlung Baumschulareal Hauenstein Küttigen

  Wohnsiedlung Baumschulareal Hauenstein Küttigen CH Neubau Wohnsiedlung in Holzbauweise, Projektwettbewerb 2014, 2. Rang   Genius Loci Baumschule Der Genius Loci der neuen Siedlung liegt in der Geschichte des Ortes. Die alte Baumschule hat dem Areal eine unverwechselbare Handschrift hinterlassen. Der grosse Bestand an alten Bäumen und die Parzellierung des Grundstücks durch Pflanzbeete sind die Grundlage für den Siedlungsentwurf. Drei Teilbereiche erzählen die Geschichte der Baumschule weiter. Der erste und grösste Teilbereich umfasst das Süd-Areal. Entlang der alten Baumallee reihen sich feingliedrige dreieinhalb-geschossige Wohnbauten. Die Allee entpuppt sich dabei als Rückgrat. Im Süden und Südwesten befinden sich Mietobjekte, während im zentralen Areal Eigentumswohnungen entstehen. Die Homogenität der Bebauung steht im Vordergrund. Die Wohnungen im Geschosseigentum sind etwas grösser und werden im Angebot durch ein Jahreszeitenzimmer erweitert. . Der westliche Abschluss der Siedlung bildet das Tannenbächlein. Der Bach im Nordwesten wird freigelegt und fliesst mäandrierend entlang der Grundstücksgrenze. Der so entstehende Gewässerraum wird zum wichtigen Erholungsraum für das Quartier. Der zweite Teilbereich liegt im erhöhten Ost-Areal. Die hier entwickelte Typologie kann als Villa im Geschosseigentum beschrieben werden. Durch eine subtraktive Herangehensweise werden Terrassen, Balkone und Grottos aus dem Volumen herausgeschält. Das Nord-Areal, der dritte Teilbereich, ist separierter und dennoch zentraler Bestandteil der Siedlung. Bereits heute thront dieser Teil über der gesamten Baumschule auf einem Plateau. Die bestehenden historischen Bauten bilden eine Hofsituation. Diese Qualität nehmen die zwei neuen grossen Villen auf und schliessen städtebaulich Hof Hauenstein zu...
Heim für Asylsuchende Churwalden

Heim für Asylsuchende Churwalden

Erstaufnahmezentrum für Asylsuchende Churwalden CH Zusammenarbeit mit: Rhomberg Bau AG, St. Gallen und Sohm AG, Widnau Neubau Asylheim in Vollholzbauweise, Gesamtleistungswettbewerb 2014, 4. Rang Ortsbauliche Einbindung Der Bauplatz Meiersboden wirkt durch die Einengung der Topographie abgelegen, ist aber unweit von Chur. Bauten für den Strassenunterhalt, kleine Industriebetriebe, prägen den Ort. Einzelne Wohnbauten können sich gegenüber den industriellen Bauten behaupten. Es sind Bauten, die von der Bauweise der in diesem Gebiet ansässigen Valser geprägt sind, Bauten, die in der Körnung und Setzung eigenständig stehen und durch ein Miteinander kleine Ensembles und Höfe bilden. Das neue Asylheim soll eines dieser wohnlichen Bauten im Tal der Plessur werden. Die architektonische Idee und Haltung für das Asylheim strebt an, verfolgten und gepeinigten Menschen ein Zuhause zu bieten und keine Wohnmaschine zu sein. So besteht das neue Asylheim aus einer einfachen Häusergruppe: einem aufgegliederten Hauptgebäude und einem kleinen Schopf. Mit seiner Setzung schmiegt sich der Hauptbau an den Waldrand, um eine möglichst grosse Grünfläche nach Südwesten und Westen freizuspielen. Der kleine Schopf, ein Gebäude mit Nutzungen, die den Austausch und das Zusammenleben fördern sollen, spannt zusammen mit dem Hauptbau einen Hofraum auf. Raumdispositiv Das räumliche Dispositiv folgt einer horizontalen Raumentwicklung und enthält im Erdgeschoss alle rollstuhlgängigen und administrativen Räume, sodass das Gebäude ohne Lift auskommt. Die Zimmer, Aufenthaltsraum, Küche sowie Waschküche für Asylsuchende sind im 1. und 2. Obergeschoss untergebracht. In den oberen Geschossen ist der Korridor Erschliessung zu den Zimmern und geräumiger Aufenthaltsraum zugleich. Die künftigen Bewohner haben unterschiedlichste Ethnien, Religionen und Bräuche. Die so ausgelegten Räume soll Frauen, Kindern, Männern ein kurzfristiges Zuhause bieten, dass diesen Menschen in gegenseitigem Respekt und unter menschenwürdigen Umständen leben...
Wohnhochhaus am Rietpark, Schlieren

Wohnhochhaus am Rietpark, Schlieren

  Wohnhochhaus am Rietpark, Schlieren, CH Wettbewerb 1. Rang. Erstes Wohnhochhaus im Minergie-P-ECO-Standard (2013) Im Grossraum Zürich steht seit 2012 das erste Minergie-P-ECO Wohnhochhaus der Schweiz. Nachhaltiges Bauen wird mit einem neuen Lebensgefühl in Verbindung gebracht: Der postmaterielle Mensch wünscht in Einklang mit den Kreisläufen der Natur zu leben und gleichzeitig nicht auf Komfort und technischen Fortschritt verzichten zu müssen. Dieses Lebensgefühl von Leichtigkeit, Ruhe und Ausgeglichenheit ist der Massstab, an dem das Projekt gemessen werden will. Wohltuend grosszügige Räume mit Aussenbezug in die Landschaft des Limmattals vermitteln ein Gefühl der Harmonie. Hochwertige, langlebige Materialität, verbunden mit einer technisch ausgereiften Gebäudehülle, bietet höchsten Komfort. Die Innovation liegt in der selbstverständlichen Umsetzung der höchsten Standards. Das Gebäude besitzt durch die kompakte Grossform beste Voraussetzungen, die Minergie-P-ECO Hürde mit Leichtigkeit und ohne aufwändige Technik zu nehmen.  Nach Vitruv sind in jedem Bauwerk die Werte «Firmitas, Utilitas und Venustas» in Einklang zu bringen. Wir sind überzeugt, mit unserem Projekt diese in der Architektur seit zweitausend Jahren gültigen Werte umzusetzen und bis weit in die Zukunft zu transportieren: Beständigkeit, Funktionalität und...
Mehrgenerationenwohnen 
West Albertinum

Mehrgenerationenwohnen 
West Albertinum

Mehrgenerationenwohnen  
West Albertinum, Neu-Ulm Wettbewerb 2008, 1. Rang.  Energiestandard: EnEV 2007 – 60%   (2013) Auf dem ehemaligen Kasernenareal in Neu Ulm wurde ein Gebäude für mehrere Generationen realisiert. Der einfache, solide Baukörper fügt sich in das Ensemble der Kasernenbauten ein und erzeugt durch seine Positionierung eine Hofsituation zur Südseite hin. Über einen zentralen Eingangsbereich gelangt man zu den Begegnungsräumen und somit zum Herzstück des Gebäudes. Die Erschliessungsflächen haben eine übergeordnete Funktion, die breiten Flure und zweigeschossige Bereiche sollen analog zu den dörflichen Bänken vor dem Haus Raum bieten, sich in einem halböffentlichen Bereich aufzuhalten und Nachbarn zu treffen. Wie wichtig eine solche Möglichkeit der Begegnung ist, kann man vom Phänomen der „Vor-Tür-Gucker“ ableiten; in städtischen Gegenden trifft man immer wieder auf vorwiegend ältere Menschen, die es sich mit einem Kissen im Fenster bequem gemacht haben und einen Grossteil ihrer Zeit damit verbringen, auf Nachbarn zu warten, mit denen sie sich unterhalten können. Den Bezug der Wohnungen zu den Begegnungsflächen bildet die Küche, der traditionell kommunikativste Raum der Wohnung. Alle Wohnungen sind nach Süden orientiert und bieten eine doppelte Verbindung zum Garten: an den Wohnraum angeschlossen gibt es jeweils eine Loggia, die komplett geöffnet werden kann. Vor den Schlafzimmern bieten französische Balkone die Möglichkeit, den Aussenraum zu betreten. Die Wohnungen sind auf der Basis der DIN 18025 Teil 2 „Barrierefreie Wohnungen“ entwickelt, sodass die Bewohner in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können, auch bei eingeschränkter Mobilität. Eine besondere Qualität des Hauses besteht in der Fassadenausbildung, eine ausgewogene Konzeption aus monolithischen Wänden mit sehr guten Wärmedämmeigenschaften und innovativen Solarspeichergläsern. Mithilfe dieser transluzenten Fassadenelemente ist es möglich, im Sommer zu kühlen, im...

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